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Öffnungszeiten

April - Oktober
Kaffeemühle, Rungehaus
Mo geschlossen
Di - Fr 11.00 - 18.00 Uhr
Sa u. So 11.00 - 16.00 Uhr
Fähre:  Juni, Juli, August wie Museum
Kapelle St. Gertrud auf Nachfrage
Führungen nach Vereinbarung
Telefon: 0 38 36/20 30 41

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Start Einrichtungen Kaffeemühle
Stadtgeschichtliches Museum „Kaffeemühle“ Drucken

Kaffeemühle LogoIm Handel und Schiffbau in Wolgastältesten Profanbau der Stadt, einem Getreidespeicher, der vermutlich aus der 2. Hälfte des 17. Jh. stammt, können Sie durch die Wolgaster Geschichte wandeln. Im alten Tonnenkeller des Hauses, der schon aus dem 15. Jh. datiert, wird die slawische Besiedlung unseres Gebietes nachvollziehbar. Ein hölzernes Modell lässt eine Vorstellung vom gewaltigen Herzogschloss der einstigen pommerschen Hauptstadt, Wolgast, erahnen. Das Residenzhaus stand auf der kleinen Peeneinsel, die heute durch die Waagebalkenbrücke mit Usedom verbunden ist. Im 18. Jh. wurde das Schloss zerstört, seine Ruine 1840 abgetragen. Über die Seefahrtsgeschichte der Stadt, dessen Fluss, der Peenestrom, über Jahrhunderte die einzige Ausfahrt zur Ostsee aus dem Binnenland war, kann sich der Besucher ebenso informieren, wie über die Industrialisierung und über die Zeit von 1933 bis 1990. Die zwei Böden des Fachwerkhauses bieten ein spannendes Ambiente. Auf dem Unteren wurde eine Kaffeemühle mit KurbelHandwerkerstrasse mit Frisörzimmer, Schusterstube, Druckerei, Apotheke, Knüpfstube usw. eingerichtet. Der obere Boden des Hauses gibt mit seiner Fachwerkkonstruktion, die an eine Kaffeemühle ohne Kurbel erinnert, dem Haus sein Gepräge.

KnüpfstübchenAuch auf dem kleinen Innenhof ist gutes Verweilen möglich. Ein Rad mit Glasplatte versehen, ist zu einem kleinen Tisch umfunktioniert worden. Einst war es ein Aufzugsrad, mit dessen Hilfe von der breiten Einfahrtsdiele aus, das Getreide direkt von den Pferdewagen zum Trocknen auf die Böden transportiert werden konnte. Ein Zweites befindet sich noch im Dachstuhl der Kaffeemühle.

Mit ca. 4, zum Teil sehr hochkarätigen Sonderausstellungen pro Jahr im Saal des Stadtgeschichtlichen Museums, findet man immer wieder einen Grund zum Besuch dieses schönen Gebäudes.

 

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