Museen der Stadt Wolgast

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Roland Spiegel - in memoriam


Im Februar 2020 verstarb der Wolgaster Maler Roland Spiegel. Anlässlich seines 85. Geburtstages widmet das Stadtgeschichtliche Museum Wolgast ihm nun eine Sonderausstellung.

Der in Colditz geborene Kulturpreisträger der Stadt Wolgast studierte von 1956 bis 1959 an der Fachschule für Angewandte Kunst in Magdeburg. Beginnend mit dekorativer Malerei am Bau, über Glasmosaik, Plakat- und Schriftgestaltung hat er sich mehr und mehr der Aquarellmalerei zugewandt. Verliebt in die Landschaftsmalerei wurden seine Gemälde im Laufe der Zeit immer weicher und lassen deutlich seine künstlerische Entwicklung erkennen.

Auch seine enge Freundschaft zu Otto Niemeyer-Holstein und die Auseinandersetzung mit dem Schaffen Philipp Otto Runges spiegeln sich erkennbar in seinen Werken wider. Oft zitierte er den Romantiker Runge, um seinen eigenen Bezug zur Kunst aufzuzeigen:

"Hätte ich es sagen wollen oder können, hätte ich nicht nötig, es zu malen."

 

Fotogalerie "Ausstellungseröffnung am 23.10.2021"


 

 

Das „Digitale Schloss“


Das Wolgaster Schloss war nach Stettin die wichtigste Residenz der Pommernherzöge. Das Schloss war Sitz der Regierung des vorpommerschen Landesteils und eines der schönsten Schlösser der Renaissance in Norddeutschland. In seinen Ausmaßen war es mit dem Schweriner Schloss der benachbarten mecklenburgischen Herzöge vergleichbar. Am Wolgaster Schloss entfalteten die letzten Pommernherzöge eine nie gekannte Architektur- und Kunstblüte.

Um das Schloss in Wolgast wieder erlebbar zu machen, soll es digital neu entstehen.

Perspektivisch wird das 3D-Modell Herzstück der neu zu gestaltenden Dauerausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum sein.

 

© Mein Wolgast

 

 

Vorpommersche Fischerteppiche auf dem Weg zum Kulturerbe


Das Teppichknüpfen hat in den vorpommerschen Fischerdörfern eine lange Tradition. Doch erst mit dem Fischfangverbot von 1928 und dem schlagartigen Wegbrechen der Haupteinnahmequelle der Fischerfamilien wurde das Teppichknüpfen durch Rudolf Stundl professionalisiert und besonders in Freest erwerbsmäßig organisiert. Zu DDR-Zeiten waren es vor allem Knüpferinnen, die Stranddistel, Anker, Greifen und Fischmotive aufwändig in die Teppiche knüpften. Besonders das Dreifischmotiv ist bis heute beliebt und hat einen hohen Wiedererkennungswert auf Werbeträgern und PKWs.

Die Initiative de Hille Tieden setzt sich seit 2019 für den Erhalt des Knüpfhandwerks der Vorpommerschen Fischerteppiche ein und sucht nach zeitgenössischen Antworten auf die Frage, wie es mit dem Handwerk heute weiter gehen kann.

Ein wichtiger Eckpunkt hierfür ist die Aufnahme des vorpommerschen Teppichknüpfhandwerk auf die Liste des immateriellen Kulturerbes der Bundesrepublik. Bis zum 30. November 2021 kann der Vorschlag für Mecklenburg-Vorpommern bei der UNESCO eingereicht werden.

Das Museum Wolgast unterstützt die Initiative mit Informationen zur Geschichte der Teppichknüpfkunst. 65 dieser Unikate, „Perser der Ostsee“ und weiter gewebte Wandbehänge befinden sich im Bestand des Hauses, ein Teil davon ist in der Knüpfstube im Handwerkeboden der Dauerausstellung ausgestellt.

 

 

Öffnungszeiten

November bis April


Stadtgeschichtliches Museum "Kaffeemühle"

Di - Sa & feiertags: 10:00 - 16:00 Uhr


Rungehaus

Von Dienstag bis Samstag, von 10 bis 16 Uhr, kann auf Nachfrage das Rungehaus geöffnet und besichtigt werden.


Kapelle St. Gertrud

auf Nachfrage


Eisenbahndampffährschiff "Stralsund"

siehe hier

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