Museen der Stadt Wolgast

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Land am Meer – Otto Niemeyer-Holstein zum 125. Geburtstag


Zum 125. Jubiläum Otto Niemeyer-Holsteins widmet das Rungehaus Wolgast seine Wohnzimmergalerie einer kleinen Werkschau.

10 wenig bekannte Gemälde aus den Beständen des Museums Atelier Otto Niemeyer Holstein und des Stadtgeschichtlichen Museums Wolgast werden bis Oktober 2021 gezeigt.

In seinem „Lüttenort“, an der schmalsten Stelle der Insel Usedom befindet sich das Atelier des Künstlers, heute Museum und moderne Begegnungsstätte mit Wechselausstellungen zeitgenössischer Maler.

Die Küste, das Land am Meer, das ihn umgab, prägte das Schaffen des „Käpt‘ns“, wie er von Freunden genannt wurde. Otto Niemeyer Holstein verstand es wie kein anderer den Augenblick, der flüchtig ist, und die sich stätig verändernde Küstenlandschaft in seinen Bildern festzuhalten, Raum und Zeit auf Leinwand intensiv zu verdichten.

Land am Meer ist der altslawische Wortkern im Landesnamen Pommern. Das Land am Meer und die hier lebenden Menschen verbinden die Künstler Philipp Otto Runge und Otto Niemeyer-Holstein.

Ab dem 07. Juni sind das Rungehaus und die Sonderausstellung immer dienstags bis samstags, von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

 

 

 

PIPELINE : ARCHÄOLOGIE im Stadtmuseum


340 Kilometer Ausgrabung in einer Ausstellung können Gäste des Stadtgeschichtlichen Museums Wolgast wieder ab dem 05. Juni bestaunen.

Das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern hat in den vergangenen 14 Jahren umfangreiche archäologische Ausgrabungen auf den Trassen der großen Erdgasleitungen durchgeführt. Ergebnisse und Highlights der Landesarchäologie werden bis zum 19. September in Wolgast präsentiert.

Möglich wurde die Ausstellungsverlängerung durch die Unterstützung des Bildungsministeriums des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Landkreises Vorpommern-Greifswald.

Das Stadtgeschichtliche Museum und die Sonderausstellung können immer dienstags bis sonntags, von 10 bis 17 Uhr besucht werden.



 

 

Saisonstart für die Gertrudenkapelle


Auch 2021 öffnet der Förderverein St. Gertrud Wolgast e. V. immer montags und donnerstags von 11 bis 15 Uhr die Pforten der Gertrudenkapelle. Die Vereinsmitglieder heißen sie herzlich willkommen und beantworten gerne Fragen zur Geschichte der markanten backsteingotischen Kapelle.

Seit dem Frühjahr 2020 - pünktlich zum 600 jährigen Jubiläum - erstrahlt die St. Gertrud nach mehrjähriger Sanierung und Restaurierung im neuen Glanz.

Der Förderverein kümmert sich durch ehrenamtliches Engagement und finanzielle Unterstützung seit Jahren um den Erhalt des Gebäudes.



 

 

Das „Digitale Schloss“


Das Wolgaster Schloss war nach Stettin die wichtigste Residenz der Pommernherzöge. Das Schloss war Sitz der Regierung des vorpommerschen Landesteils und eines der schönsten Schlösser der Renaissance in Norddeutschland. In seinen Ausmaßen war es mit dem Schweriner Schloss der benachbarten mecklenburgischen Herzöge vergleichbar. Am Wolgaster Schloss entfalteten die letzten Pommernherzöge eine nie gekannte Architektur- und Kunstblüte.

Um das Schloss in Wolgast wieder erlebbar zu machen, soll es digital neu entstehen.

Perspektivisch wird das 3D-Modell Herzstück der neu zu gestaltenden Dauerausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum sein.

 

© Mein Wolgast

 

Neuzugänge


Am 04.05. überreichte Herr Gericke, Leiter des Historisch Technischen Museums Peenemünde, Herrn Weigler, Bürgermeister der Stadt Wolgast, eine Akte der Wolgaster Polizeiverwaltung aus der Zeit von 1919 bis 1939.

Die Akte stammt ursprünglich aus dem Archiv des Wolgaster Magistrats und wurde im vergangenen Jahr beim Aufbereiten des Peenemünder Aktenbestandes entdeckt und digitalisiert.

Der Inhalt scheint brisant. Hier sind Verordnungen der zuständigen Regierungspräsidenten in Stralsund, ab 1932 Stettin und des Landrates in Greifswald gesammelt worden.

Besonders Aktivitäten politisch radikaler Organisationen wie der Stahlhelm und der Rotfrontkämpferbund sollten durch die örtlichen Behörden beobachtet werden. Das Konvolut bietet aber auch Urlisten zu vielen Vereinen, und Arbeiterorganisationen in Wolgast zur Zeit der Weimarer Republik. Während die Weimarer Zeit nur etwa 85 Seiten umfasst, häufen sich die Verordnungen zu Beobachtungen und Repressionen gegenüber politisch anders Denkenden in der NS-Diktatur drastisch, was sich auf auf 258 Seiten bis 1939 bis niederschlägt.

Die Akte wird im Stadtgeschichtlichen Museum verwahrt. In Auszügen soll sie in der neu zu gestaltenden Dauerausstellung präsentiert werden. Auch für Schülerprojekte in Verbindung mit dem Geschichtsunterricht ist die Akte interessant. Dokumentiert sie doch auf lokaler Ebene den Übergang von der Demokratie zur Diktatur.

 

 

Öffnungszeiten


Stadtgeschichtliches Museum "Kaffeemühle"

Di - So 10:00 - 17:00 Uhr

Rungehaus

Di - Sa 10:00 - 17:00 Uhr

Kapelle St. Gertrud

Mo u. Do 11:00 - 15:00 Uhr


Eisenbahndampffährschiff "Stralsund"

siehe hier

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