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Öffnungszeiten

April - Oktober
Kaffeemühle, Rungehaus
Mo geschlossen
Di - Fr 11.00 - 18.00 Uhr
Sa u. So 11.00 - 16.00 Uhr
Fähre:  Juni, Juli, August wie Museum; sonst nach Absprache
Kapelle St. Gertrud auf Nachfrage
Führungen nach Vereinbarung
Telefon: 0 38 36/20 30 41
Start Einrichtungen Kaffeemühle Geschichten aus der „Kaffeemühle“ Geschichten aus der „Kaffeemühle“ (VIII)
Geschichten aus der „Kaffeemühle“ (VIII)

 

Dieser Wandteppich zeigt ein nicht mehr existierendes Wolgaster Wahrzeichen: den 2006 abgebrannten Speicher.Diesmal geht es um zwei Zeitzeugen aus der DDR-Zeit. Zum einen zeigen wir heute die Kreuzsticharbeit einer Wolgasterin, die noch das alte Wahrzeichen von Wolgast mit eingearbeitet hat: den alten Speicher, der leider 2006 abgebrannt ist. Solche Arbeiten wurden vielfach zu DDR Zeiten gemacht. Handarbeit hat bis heute ihren Wert, dies aber ist ein besonders schönes Stück. Es zeigt einen Ausschnitt vom Wolgaster Hafen. Der Wandbehang bereichert die Ausstellung im so genannten „roten“ Zimmer, der Farbe, die symbolisch für die DDR Zeit steht.
Dieser Automat stand einst im Wolgaster Bahnhof. Im gleichen Raum befindet sich ein alter Automat, der einst seinen Platz im Wolgaster Bahnhof hatte. Für seine künftige Existenz im Museum hatten sich die Museumsmitarbeiter etwas Tolles ausgedacht. Der alte Automat wurde neu mit Süßigkeiten gefüllt, die es zu DDR-Zeiten gab und heute wieder oder immer noch gibt, zum Beispiel mit Russisch Brot, Halloren-Kugeln, Schlagersüßtafel und ähnlichem. Die Leute von heute sollten an der Museumskasse gegen zwei Euro eine DDR-Mark erhalten und sich sodann die Leckerei ihrer Wahl aus dem Automaten entlocken. Gute Idee, aber es scheiterte an den Besuchern. Diese steckten sich nämlich die DDR-Mark als Souvenir in die Tasche und versuchten ihr Glück mit einem Euro, was natürlich schon des Gewichtes, aber auch der Maße wegen nicht funktionierte. Drei mal wurde der Automat repariert, nun steckt wieder ein Euro drin und blockiert. Und niemand kommt an das Russisch-Brot und die Hallorenkugeln heran... Bre.

Ostsee-Anzeiger, 10.10.2012

 

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